Der Pakt – The Covenant

Normaler Weise geht es in einem Vampirfilm über Vampire. Läßt man allerdings die Vampire weg und gibt Ihnen stattdessen übernatürliche Hexenkräfte, hat man das Popcornkino des neuen Jahrtausends für die weibliche Generation 13+

Der Pakt - The Covenant

Der Pakt - The Covenant

Die Ipswich Kolonie in Massachusetts, im Jahr 1692: Fünf Familien, die alle über außergewöhnliche Kräfte verfügen, schließen sich zu einem Pakt des Schweigens zusammen. Nur eine Familie, die nach mehr Macht giert, wird verbannt – und verschwindet daraufhin spurlos. Bis heute… Ipswich heute: Caleb, Reid, Tyler und Pogue sind Studenten an der Eliteschule Spenser Academy und erleben eine normale Jugend mit Schulstress, Parties und der ersten Liebe. Tatsächlich aber sind sie die Nachkommen der Siedler von Ipswich und verfügen über dieselben besondern Kräfte wie schon ihre Vorfahren. Sie sind schneller und stärker als ihre Altersgenossen und können zudem Gegenstände mit der reinen Kraft der Gedanken bewegen. Verbunden durch ihre gemeinsame Herkunft, sind die vier Jungs unzertrennlich. Doch als einer ihrer Mitschüler nach einer Party tot aufgefunden wird, beginnen sie, sich gegenseitig zu verdächtigen. Nach und nach kommen die Geheimnisse, die sich um den mysteriösen Pakt ranken, ans Licht. Was seit Jahrhunderten die Familien der vier Jungs beschützt hat, scheint ihnen nun zum Verhängnis zu werden. (Quelle: Amazon.de)

Filmfacts

Auch wenn alles in der Geschichte von Der Pakt darauf hindeutet, basiert der Film auf keinem Buch oder Comic. Sony veröffentlichte jedoch ein gleichnamiges Comic zu Promotionzwecken. Für Verwirrung sorgten außerdem Top Cow Comics, die kurz vor Veröffentlichung des Films eine vierteilige Comicserie namens „The Covenant“ auf den Markt warfen, die scheinbar etwas mit dem Film zu tun hat. Im Film wird die Serie nicht als Quelle genannt. Die ersten beiden Teile des Comics können übrigens hier kostenlos im Internet angeschaut werden.

prisma-online urteilte vernichtend: Diese Mischung aus Fantasy-Nonsens und Teenagercliquenfilm hat noch nicht einmal tolle Bilder, geschweige denn nennenswerte Darsteller. Alles wirkt zusammengeklaut und krude gemischt, Hauptsache die Teenies sehen sexy aus. Regisseur Renny Harlin hat schon viel bessere Filme gedreht – doch das ist lange her.

Franksters Kritik:

Es ist wahr, dass Renny Harlin schon weitaus bessere Filme gedreht hat. Der Filmregisseur und –Produzent ist allerdings auch dafür bekannt, mit Die Piratenbraut den größten finanziellen Flop der Kinogeschichte gelandet zu haben. Ganz so schlimm wird es um Der Pakt nicht bestellt sein, auch wenn die Story um vier bzw. fünf übernatürliche Hexer natürlich kein Glanzwerk der Filmgeschichte ist – unterhaltsam war es allemal! Und für unterhaltsame Filme hat Harlin nun mal ein Händchen, was ein Blick auf seine Filmographie beweist: Neben dem wirklich exzellenten Mindhunters (1994), welchen wir sicherlich im Laufe der nächsten Wochen hier auf CeeNema einmal besprechen werden, finden sich da auch solche Highlights wie Nightmare On Elm Street 4 (1988), Stirb langsam 2 (1990), Deep Blue Sea (1999) oder auch Der Exorzist: The Beginning (2004). Bei einem solchen Schaffenswerk an Popcorn-Unterhaltung wird es doch wohl möglich sein, einem Mann auch Augenkrebswerke wie eben Die Piratenbraut (1995) oder Driven (2001) zu entschuldigen.

Aber zurück zum Pakt: Meiner Meinung ganz eindeutig ein romantischer Vampirfilm allerdings ohne Vampire, dafür aber mit weniger Tiefgang. Quasi eine Mischung aus Stephanie Meyers Bis(s)-Reihe und X-Men auf Altmodisch, vom Handlungsstrang natürlich so bearbeitet, dass auch Amerikaner dem Film folgen können, ohne den Kaugummi zu verschlucken. Unterhaltsames Popcorn-Kino – nicht mehr und nicht weniger! 6 von 10 Punkten!

Info

Deutscher Titel: Der Pakt
Originaltitel:      The Covenant
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2006
Länge (PAL-DVD): 97 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Regie:   Renny Harlin
Drehbuch: J. S. Cardone
Produktion: J. S. Cardone
Musik: tomandandy
Darsteller: Steven Strait, Laura Ramsey, Sebastian Stan, Taylor Kitsch u.w.

Deutscher Trailer

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