Hancock

Will Smith kann fliegen und beweißt, dass Superhelden nicht immer interessant sein müssen. Schade.

Hancock

Hancock

Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch Hancock (WILL SMITH). Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung – das weiß jeder – genauer gesagt jeder, außer Hancock. Denn als Superheld hat er es nicht leicht. Wegen seiner unkonventionellen Methoden und nach einigen „Missgeschicken“ ist die Bevölkerung von Los Angeles nicht mehr besonders gut auf ihn zu sprechen. Alle lieben es, ihn zu hassen. Doch ein PR-Berater (JASON BATEMAN) will ihm dabei helfen, sein ramponiertes Image wieder auf Vordermann zu bringen. Aber als sich Hancock auch noch in dessen attraktive Frau Mary (CHARLIZE THERON) verliebt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf – zumal sich herausstellt, dass die beiden unerwartete Gemeinsamkeiten haben… (Offizieller Pressetext von SONY)

Des Franksters und des Ceesters gemeinsame Meinung:

Einerseits ist es lustig, einen besoffenen Superhelden durch die Häuserschluchten L.A.s fliegen zu sehen – andererseits kann es ganz schön ermüdend wirken, wenn in der Mitte des Films die Autoren in den Streik treten und aus einer witzigen Superhelden-Story plötzlich die Verdi-Version von Dogma entsteht. Wir wissen zwar nicht, ob die Autorenstreiks in den USA diesen Film tatsächlich beeinträchtigt haben, allerdings drängt sich dieser Verdacht bei dem krassen Schnitt der Handlung auf. Warum der immer launisch und alkoholisierte Hancock plötzlich eine Frau an die Seite gestellt wird, die mit seinem PR-Berater verheiratet ist, sich als seine eigentliche Ehefrau vorstellt und über noch stärkere Kräfte verfügt als der Superheld, erschließt sich uns nicht wirklich. Mal ernsthaft: Was wäre bspw. Armageddon, wenn erst ein riesiger Komet auf die Erde fallen soll und ein Team auf denjenigen geschickt wird, um ihn zu sprengen, dann aber auf dem Flug dorthin feststellt, dass ihnen der Weltuntergang eigentlich am Arsch vorbei geht und schließlich eine Kolonie für bisexuelle Hamsterliebhaber auf dem Mars eröffnet. Das erwartet nicht nur niemand und will auch keiner sehen, es ist auch vollkommen sinnlos. Nicht, das Hancock ein schlechter Film wäre – er leidet nur unter einem schlechten Drehbuch. Wieso sich Hancock zum Schluss des Films von seiner Frau entfernen muss, um seine Unsterblichkeit zu bewahren, bleibt wohl auch sein Geheimnis. Zumindest bis zum ersten Sequel. 6 von 10 Punkten

Deutscher Titel: Hancock
Originaltitel:     Hancock
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Länge (PAL-DVD): 92 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12[1]
Regie:     Peter Berg
Drehbuch: Vince Gilligan, Vincent Ngo
Musik:     John Powell
Studio Verleih: Columbia Pictures
Darsteller: Will Smith, Jason Bateman, Charlize Theron u.w.

Deutscher Trailer:

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