The Zombie Diaries

The Zombie Diaries

The Zombie Diaries

Ein unbekannter Vogelgrippe-Virus verbreitet sich rasend schnell in der Bevölkerung. Innerhalb weniger Wochen vereinnahmt er von der kleinsten ländlichen Dorfgemeinschaft bis zur großen Weltmetropole den gesamten Planeten. Schon bald sieht sich die Bevölkerung in einer völlig neuen Situation und auf einmal sehr realen Bedrohung gegenüber: den Untoten. Hier beginnt die Geschichte. Drei spannende Videotagebücher berichten über die ersten Momente nach dem Ausbruch der Epidemie bis zu den letzten Tagen der albtraumhaften Apokalypse: Eine Dokumentarfilmcrew reist ins ländliche Umland, um die ausgebrochene Epidemie auf Video festzuhalten und Interviews mit der Bevölkerung zu führen. Erst jetzt bemerkt das Team, wie weit der Virus bereits um sich gegriffen hat… Ein frisch verheiratetes Ehepaar will ein paar Tage außerhalb Londons verbringen, als es inmitten ausgestorbener Dörfer in die dort lauernde Gefahr stolpert… Eine Gruppe Überlebender sucht verzweifelt Zuflucht auf einem verlassenen Bauernhof, um sich dort zu verbarrikadieren… Verfolge die sich ausbreitende Zerstörung durch den Blick der Anwesenden als wärest du selbst mittendrin… (Quelle: Amazon)

Alex Cees Meinung:

Interessanterweise gibt zu Zombie Diaries etliche Rezessionen im deutschsprachigen Internet. Interessant deshalb, da es sich um eine Low-Budget Produktion eines jungen englischen Filmteams handelt, das sich wohl überlegt hat, im Stile von Blair Witch Project und Cloverfield eine Zombie-Doku zu drehen und damit dem Prof an der Kunsthochschule zu beeindrucken. Leider geht dieses Unterfangen mächtig in die Hose, da die (vermutlichen) Studenten einige wesentliche Punkte des Storytellings nicht oder nur am Rande beachtet haben.

Zum einen werden die vier Protagonisten – ein Fernsehteam aus London, das einem mysteriösen Virus auf dem flachen Land auf die Spur kommen will – mitten im Film verschluckt. Ohne Angabe von Gründen verschwinden sie plötzlich aus dem Plot und tauchen erst am Ende der Zombie Diaries in einem Rückblick wieder auf. Dieser Zeitsprung ist dem sadistischen Bösewicht Goke geschuldet, der Gruppe der Überlebenden verrät. Seine Motive bleiben im Hintergrund, genauso die Frage, weshalb seine masochistische Ader durch einen unsinnigen Zeitsprung im Film vertuscht werden soll, obwohl dem Zuschauer schon nach seinem ersten Auftritt klar sein sollte, dass es sich bei ihm um das Arschloch im Schrank handelt.

Auch die Zombie-Action hält sich in Grenzen und findet eigentlich nur am Rande statt. Die meisten Angriffe erfolgen im Dunkeln, wohl um die teure Maske zu sparen und mit rund einem dutzend Darstellern auszukommen. Die Soundeffekte sind furchtbar und gingen mir mächtig auf die Nerven. Die schauspielerischen Leistungen dagegen… na ja, würden wohl auch für Richterin Barbara Salesch reichen.

Alles in allem ein nettes Erstlingswerk für Studenten, die in den nächsten 15 Jahren Programmtrailer für Sky TV zusammenschneiden dürfen. Als Fan des Genres allerdings gibt es durchaus bessere Alternativen. 3 von 10 Punkten

Des Franksters Meinung:

Ich kann mich dem CeeNeManiac nur anschließen: Zombie Diaries ist eindeutig ein schlechtes Stück Wackelkamera – dagegen wirkt War of the Living Dead, der von mir immerhin 4 Punkte erhielt, wie ganz großes Kino.  Immernoch besser als City of the Dead, allerdings auch nur einen Hauch. Mein Gott, ich habe wirklich verdammt viele schlechte Zombie Filme in der letzten Zeit gesehen! Das besten an diesem Werk hier ist eindeutig das (für den Film) viel zu gute Cover. Geben wir diesem Blödsinn hier einfach 2 von 10 Punkten und hoffen auf zukünftlich ENDLICH wieder gute Untoten-Action im DVD-Player. Ich habe noch nicht aufgegeben!

Originaltitel:  The Zombie Diaries
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Michael Bartlett, Kevin Gates
Darsteller: Russell Jones, Craig Sovin und viele andere Laien, die wir hoffentlich niemals wiedersehen!

UK-Trailer:

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