NVA

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Der junge DDR-Bürger Henrik Heidler muss seinen Wehrdienst bei der NVA, der „Nationalen Volksarmee“ absolvieren – anderthalb Jahre in Uniform, die er möglichst unbeschadet überstehen will. Während des Dienstes freundet er sich mit dem rebellischen Krüger an, der sich den strengen Hierarchien nicht unterordnen will. Gemeinsam versuchen sie, dem Mief des Armee-Dienstes ein Schnippchen zu schlagen. Sie belächeln den Dienst an der Waffe und nutzen den „internationalen Frauentag“, um mit hübschen „Genossinnen“ zu flirten. Doch der unsympathische Oberst Kalt hat es auf Krüger abgesehen. Mit schikanösen Maßnahmen versucht er, den aufmüpfigen Rekruten zu einem „anständigen“ Soldaten zu machen. Bis Henrik, der sich immer bedeckt halten wollte, erkennt, dass er für seinen geschundenen Freund Stellung beziehen muss. (Quelle: filmportal.de)

Franksters 5 Cent zum Film

Eine Filmkomödie, die vom Leben in der Nationalen Volksarmee der Endphase der Deutschen Demokratischen Republik erzählt. Klingt langweilig? Ist es aber nicht!

Kim Frank -der ehemalige Leadsänger der deutschen Boyband „Echt“- ist hier in seinem ersten und meines Wissens einzigen Auftritt als Schauspieler zu sehen. Ein Grund den Film zu schauen? Sicherlich nicht! Wären da nicht noch eine ganze Riege anderer talentierter (Jung-)Schauspieler, die diesen Film zu einem kleinen deutschen Geheimtipp machen: Jasmin Schwiers – in „NVA“ auch endlich mal oben Ohne (!) – ist wie immer sexy, der zum Brüllen komische Oliver Bröcker für mich seit diesem Fim ein absoluter Geheimtipp und Detlev Buck als mürrischer Oberst Kalt einfach nur Gold wert. Das die eigentliche Geschichte beizeiten ziemlich mau rüberkommt und man hier weniger (DDR-)geschichtliches geboten bekommt, als in anderen Streifen dieses Genres, tut dem Filmvergnügen keinen Abbruch.

Von daher: 7 1/2 von 10 Punkten


Originaltitel:     NVA
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2005
Länge (PAL-DVD): ca. 94 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 6
Regie:     Leander Haußmann
Drehbuch: Thomas Brussig, Leander Haußmann
Musik:     Paul Lemp, Marcel Blatti
Darsteller: Kim Frank, Oliver Bröcker, Jasmin Schwiers, Detlev Buck u.w.

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