Chucky und seine Braut

Chucky und seine Braut

Chucky und seine Braut

Die erneut zum Leben erweckte, vom Geist eines Serienkillers besessene „Mörderpuppe“ Chucky und ihre seelenverwandte Plastikpartnerin reisen im Schlepptau eines Teenager-Pärchens mordend und terrorisierend quer durch die USA, um ein Amulett zu finden, das sie wieder in Menschen verwandelt. Schwarz-humoriger Horrorfilm um die aus der dreiteiligen „Chucky“-Kinoserie der späten 80er-Jahre bekannte Figur, der in zahlreichen Zitaten und Anspielungen mit den Stereotypen des Genres spielt, letztlich aber allzu spekulativ auf die übliche Abfolge blutiger Schockeffekte setzt. (Quelle: Kabel1 Filmlexikon)

Franksters Puppenkritik

Zuerst einmal: Chucky ist Kult und gerade Teil 4 (dieser hier) und Teil 5 („Chucky’s Baby“) haben meiner Meinung nach dazu beigetragen, die Chucky Reihe weiter aufzuwerten und die mörderische Puppe einem noch größeren Kreis von Horror-begeisterten Filmfreaks näher zu bringen. Mit dieser Meinung stehe ich zwar nicht alleine da, jedoch sind viele alteingesessene Chucky-Fans der Meinung, dass die beiden Tiffany-Teile (in Teil 4 & 5 steht deren Meinungen zufolge Chucky’s Braut zu sehr im Vordergrund) einen viel zu hohen Comedyanteil haben und das Erbe der ersten Trilogie nicht entsprechend fortführen. Mumpitz! Der generalüberholte und noch genauso böse Chucky hat auch in „Chucky und seine Braut“ (Bride of Chucky) nichts von seiner Boshaftigkeit verloren.

Einige Monate vor dem deutschen Kinostart im September 1999 habe ich den Film damals gemeinsam mit einem Freund in Kanada geschaut und war begeistert. Chucky hat die achtjährige Pause zwischen dem dritten und vierten Teil gut überstanden und kam beeindruckender und Puppen-technisch wesentlich besser aussehender aus dem Urlaub zurück.

Serienfreunde werden in Teil 4 natürlich sofort die junge Katherine Heigl aus „Grey’s Anatomy“ als eine einer der Hauptdarstellerinnen wieder erkennen – interessant zu sehen, womit sich heutige Serienstars damals ihre Brötchen verdient haben. Der Soundtrack des Films ist einzigartig und besteht aus Rockgrößen wie White Zombie, Motörhead oder auch Type O‘ Negative. Fazit: Eine Horrorkomödie zum immer wieder schauen. Deswegen: 8 von 10 Punkten

Kommentar von Alex „The Puppet“ Cee

Frankster hat eigentlich schon alles Wesentliche zu „Chucky und seine Braut“ gesagt. Es mag sein, dass die Fans der klassischen Chucky-Trilogie das Auftauchen von Tiffany etwas verschnupft aufgenommen haben (wie immer, wenn plötzlich eine junge Dame im Leben eines guten Bekannten eine Rolle spielt ;-), doch im Gegensatz zu anderen Horror-Reihen wie „Freitag, der 13.“ oder „Nightmare“ erkannte Don Mancini die Notwendigkeit, eine neue inhaltliche Komponente hinzufügen zu müssen.

Während Jason und Freddy in ihren Filmen (mehr oder weniger) immer dem gleichen Muster folgend auf die Jagd gehen, erlebt der Zuschauer bei „Chucky und seiner Braut“ etwas neues, ohne auf die traditionellen Elemente der drei Vorgänger verzichten zu müssen. Es handelt sich sozusagen um Chucky 2.0, eine Evolution, die Jason und Freddy leider verpasst haben. So freut sich der Fan über neue Geschichten, einen rabenschwarzen Humor, der in diesem Genre seines gleichen sucht, und sehr viele, gut gemachte Splatter-Szenen. Einfach ein Muss für den anspruchsvollen Freund des Horrorfilms. 7 von 10 Punkten

Deutscher Titel: Chucky und seine Braut
Originaltitel:     Bride of Chucky
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1998
Länge (PAL-DVD): 89 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 18
Regie:     Ronny Yu
Drehbuch: Don Mancini
Produktion: Don Mancini
Musik:     Tom Araya
Darsteller: Jennifer Tilly, Nick Stabile, Katherine Heigl, John Ritter u.w.

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