Abgedreht

Abgedreht

Abgedreht

Herr Fletcher führt eine Videothek in Passaic. Er verreist und überlässt das Geschäft in die Hände seines Angestellten Mike. Mikes Freund Jerry löscht daraufhin alle VHS-Kassetten, da er sich in einem Umspannwerk elektromagnetisch aufgeladen hat. Daraufhin beschließen die Freunde, Neuverfilmungen der verlorengegangenen Klassiker anzufertigen. Zuerst verleihen sie Ghostbusters – Die Geisterjäger an die alte Frau Falewicz, der sie die Verzögerungen damit erklären, dass die Bänder erst „geschwedet“ werden müssten. Mit diesem Verb beschreiben Jerry und Mike das Nachdrehen der Filme als spezielle und aufwändige Technik. Die Filme werden stark nachgefragt und die Videothek läuft sehr gut und macht gute Gewinne. Die Stadtbewohner wirken mittlerweile bei den Filmen mit. Für sie ist es eine Ehre, daran teilzunehmen. Später wird Mike und Jerry vorgeworfen, dass deren Filme das Urheberrecht verletzen und die Filme werden daraufhin vernichtet. Die Freunde verfilmen daraufhin das fiktive Leben von Fats Waller, der im Laden geboren sein sollte – was allerdings nicht wahr ist. Dabei wirken wieder alle Freunde und Bekannten der beiden mit. Trotzdem kann Herr Fletcher nicht genug Geld zusammenbringen, um seine Videothek zu erhalten, sodass die Videothek abgerissen werden muss. In der Zeit bis zum Abriss führen die Freunde den Film über Fats Waller vor. Die versammelten Menschen und der Leiter der Abrissarbeiten schauen zu und lächeln.

Bewertung Alex Cee: Ein Film der sich nicht entscheiden kann, ob er eine Komödie oder ein Melodram ist. Die Startsequenz zieht sich wie ein ausgelutschter Kaugummi und schmeckt genauso öde. Jack Blacks Rolle nervt von Anfang bis zum Schluss und zerstört zahlreiche Szenen. Einzige Lichtblicke stellen die kurzen Szenen der Remakes dar, die in liebevoller Handarbeit selbst gedreht wurden. Der Rest des Films ist zum vergessen. Eine nette Idee schlecht umgesetzt – schade um die Produktion. 3 von 10 Punkten

Bewertung Frankster: Abgedreht ist im wahrsten Sinne des Wortes abgedreht. Eine abgedrehte Story, ein abgedrehter Cast (Mia Farrow!), ein wie immer abgedrehter Jack Black (der einzige Lichtblick im Film) und eine abgedrehte Schande aus solch einem abgedrehten Stoff einen mittelmässig bis schlechten Film abzudrehen. Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 20 Millionen Dollar, wobei der Zuschauer sich fragt, wohin das Geld eigentlich geflossen ist. Eine Mischung aus „Cinema Paradiso“, „Tenacious D“ und einem unfertigen Drehbuch – und das paßt schließlich überhaupt nicht zusammen. Auch von mir 3 von 10 Punkten

Deutscher Titel: Abgedreht
Originaltitel: Be Kind Rewind
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Länge (PAL-DVD): ca. 101 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK o. Al.
Regie:     Michel Gondry
Drehbuch: Michel Gondry
Musik:     Jean-Michel Bernard
(GRAU-EN-HAFT!!!)
Darsteller: Jack Black, Mos Def, Danny Glover, Melonie Diaz, Mia Farrow u.w.

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