American Gangster

American Gangster

American Gangster

Während der Vietnamkrieg bereits tobt, nutzt Frank Lucas (Denzel Washington) in den späten Sechzigerjahren die Gunst der Stunde. 15 Jahre lang diente er dem Mafiaherrscher Bumpy Johnson (Clarence Williams III) loyal als Chauffeur und hat dabei soviel gelernt, dass er im Handumdrehen seinen Platz einnimmt, als dieser stirbt. Seine „Geschäftsidee“ erweist sich über fast eine Dekade als genial. Er kauft direkt in Thailand bei den Heroinproduzenten und schaltet den Zwischenhändler somit aus. Den Stoff lässt er durch das amerikanische Militär in die Vereinigten Staaten transportieren. Der Clou: Sein „Blue Magic“ ist doppelt so gut und halb so teuer, wie die Ware, die sonst in den Straßen New Yorks gehandelt wird. Das macht Lucas schnell zum mächtigsten Mann der Unterwelt in Harlem, und nebenbei noch zum ersten Afroamerikaner in dieser Position. Auf der anderen Seite des Gesetzes erlebt die Korruption innerhalb der New Yorker Polizei gerade eine Hochphase. Groteskerweise ist es dort der unbestechliche Cop Richie Roberts (Russell Crowe), dem seine Kollegen nicht mehr trauen – eben weil er absolut sauber und ebenso fanatisch ist. Einen Kofferraum voller Drogengeld, das niemand vermisst hätte, bringt er zum Revier zurück. Wert: knapp eine Million Dollar. Roberts wird dazu berufen, eine Sondereinheit gegen die Drogenkriminalität zusammenzustellen und kommt bald auf die Spur von Frank Lucas, der zuvor in Polizeikreisen völlig unbekannt war, weil er sich stets im Verborgenen hielt. Nachdem Roberts die Fährte aufgenommen hat, zieht er die Schlinge immer fester zu… (Quelle: filmstarts.de)

Kommentar Alex Cee: ‚American Gangster‘ sagt mehr über wirtschaftliche Zusammenhänge und Abläufe aus, als manch ein sündhaft teures`Marketing‘-Seminar eines hippen Business Consultants. Von den Vorteilen des Direktvertriebs, über das richtige Branding und den konsequenten Aufbau einer Marke, der nachhaltigen Verdrängung des Wettbewerbs vom gemeinsamen Markt, einer klugen Preispolitik und dem natürlich überlebenswichtigen Networking erfährt der geneigte Zuseher anhand des Praxisbeispiels ‚Heroinhandel‘ alles über die Mechanismen der Marktwirtschaft im globalisierten Umfeld. Ein unterhaltsames Meisterwerk über den Segen des Kapitalismus, über Ehre, Fleiß und Aufrichtigkeit. Eine brilliant gespielte und verblüffent ehrliche Biographie über Drogenbaron Frank Lucas, der mit klassischen, amerikanischen Werten zum größten Gangster Boss im New York der frühen 70er Jahre aufstieg. Unbedingt ansehen!
9 von 10 Punkten

Kommentar Frankster: Ich habe lange gewartet, bis ich endlich ‚American Gangster‘ angeschaut habe. Zum einen liegt das daran, dass ich sehr mißtrauig werde, wenn mir jedermann sagt wie genial ein Film doch ist, zum anderen gehöre ich nicht zu der Sorte Mensch, die zur Entspannung Filme a’la Pulp Fiction schaut. Ich muss dazu in Stimmung sein. ‚American Gangster‘ ist anders: Der Film hat mich beim schauen in Stimmung gebracht! Ein wirklich hervorragendender Denzel Washington als Gangsterboss gegen Russell Crowe als ehrlicher Cop in Zeiten der korrupten Polizei. Story top, Schauspieler top, Musik top. Doppelte Daumen nach oben!
9 von 10 Punkten

Originaltitel:     American Gangster
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Länge (PAL-DVD): 157 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Regie:     Ridley Scott
Drehbuch: Steven Zaillian
Musik:     Marc Streitenfeld
Darsteller: Denzel Washington, Russell Crowe, Chiwetel Ejiofor, Josh Brolin, Lymari Nadal u.w.

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